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Aufbauend aus Erkenntnissen der
Untersuchung der Nachhaltigkeitsberichterstattung Schweizer
Unternehmen durch die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW wurde in diesem Projekt
analysiert, ob und inwiefern für das teilnehmende Unternehmen,
die Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (ewz),
die Einführung
eines Standards für eine nachhaltig integrierte Geschäftsberichterstattung
sinnvoll ist. Die ewz ist an einer Steigerung der Aussagekraft
ihres Reporting interessiert (Inhalt), ohne die aktuelle
Form der Berichterstattung verändern zu wollen. Die Verwendung
von alternativen und die
Optimierung von bereits angewendeten qualitativen und
quantitativen Indikatoren, ist für die ewz ein wichtiger
Aspekt, welcher zur Aussagekraftsteigerung beitragen soll.
Aufgrund der spezifischen Anforderungen
der ewz, wurden als Hauptziele die Information
der Geschäftsleitung der ewz über den GRI-Standard
und die Einholung ihre Meinungen und Einstellungen zur eigenen Reportingpraxis
formuliert. Die Analyse bestand aus sechs qualitativen
Interviews mit den Mitgliedern der Geschäftsleitung
nach vorherigen Präsentationen über
(1) den GRI-Standard, (2) die IfSM-Benchmarkstudie und (3)
den IfSM-Kriterienkatalog. Die Interviewfragen
bezogen sich auf allgemeine Benchmarkstudien, strategische
Zielsetzung und
Funktionen eines Geschäftsberichts, quantitative und qualitative
Datenerhebung, Internetnutzungsmöglichkeiten, usw.
Die Analyse führte im Ergebnis zu
einer Sensibilisierung der Geschäftsleitung der ewz für die Bedeutung
einer in Richtung der Bereitstellung ökologischer und sozialer
Informationen ausgeweiteten Geschäftsberichterstattung. Zugleich
erlangten die für das Reporting zuständigen Stellen des Unternehmens
Erkenntnisse über die Erwünschtheit eines ausgeweiteten Reporting
und die Frage, inwiefern die Geschäftsleitung die Anwendung bestimmter
Standards (insb. GRI) befürwortet. |